Überblick
Louis Lumière entwickelte zusammen mit seinem Bruder Auguste den Cinématographen und gilt als einer der Begründer des Kinos. Biografische Berichte beschreiben die jungen Lumière-Brüder als „migräneanfällige Workaholics“ – ein Hinweis darauf, dass Louis schon in seinen prägenden Jahren und zu Beginn seiner Laufbahn von Migräne betroffen war.

Einem Bericht zufolge entwickelte Lumière die Idee des Cinématographen – einer Kamera, die zugleich als Projektor dienen konnte – während migränebedingter Albträume. Die geniale mechanische Lösung des beweglichen Greiferarms, der den Film fortbewegte, könnte aus einem Geist hervorgegangen sein, der sich zugleich mit den theoretischen Fragen der Bildprojektion und mit den visuellen Störungen der Migräneaura auseinandersetzte.
Auch wenn dies spekulativ bleibt – die Möglichkeit, dass Migräne Lumières Zugang zur Aufnahme und Projektion bewegter Bilder geformt hat, fügt der Geschichte des Kinos eine faszinierende Dimension hinzu. Seine technischen Innovationen veränderten nicht nur, wie wir Bilder schaffen, sondern auch, wie wir sie gemeinsam erleben.
